đ Zone 2 â Das direkte Quartier & regelmĂ€Ăig besuchte PlĂ€tze
Zone 2 umfasst die PlĂ€tze im Stadtteil oder Quartier, die du regelmĂ€Ăig (mehrmals die Woche oder monatlich) aufsuchst. Diese Orte besitzen bereits einen gewissen Grad an Selbsterhaltung und bilden dein direktes nachbarschaftliches Netzwerk.Â
âIn Zone 2 geht es um die PlĂ€tze, die wir regelmĂ€Ăig besuchen, die aber schon einen gewissen Grad an Selbsterhaltung besitzen... Ein Kleingarten, den du zwar regelmĂ€Ăig besuchst, aber eben nicht tĂ€glich. Oder ein Gemeinschaftsgarten im Stadtteil, den du besuchst, wenn du gerade Zeit hast, dich aktiv einzubringen.â
â Andreas Telkemeier, Permakultur in der Stadt, S. 34
đ Die Kern-Elemente in Zone 2
GrĂŒne Inseln im Asphalt: Baumscheiben um StraĂenbĂ€ume verbinden Ăkologie mit Stadtgestaltung.
Mitwachsende Baumscheibe: Bei jungen BĂ€umen unterdrĂŒckt eine Abdeckung aus Heu GrĂ€ser und schafft Platz fĂŒr Wildstauden, KrĂ€uterringe und BeerenstrĂ€ucher.
SchattenplĂ€tze nutzen: Schattenbereiche im Quartier oder auf dem Hinterhof eignen sich ideal fĂŒr beimpfte BaumstĂ€mme (z. B. Shiitake oder Austernpilze).
Kreislauf schlieĂen: Anbau auf Kaffeesatz oder HolzspĂ€nen verwandelt stĂ€dtische AbfĂ€lle in Speisepilze.
Stadtimkerei: BienenkÀsten auf Balkonen, GaragendÀchern oder GemeinschaftsflÀchen fördern die BestÀubung stÀdtischer Nutzpflanzen.
Mikroorganismen & Nisthilfen: Pflege von Fermenten (Kefir, Kombucha, Sauerteig) sowie das Anbringen von Insekten- und Vogelnisthilfen.
GuerillagĂ€rtnern & Patenschaften: Die heimliche oder offizielle BegrĂŒnung von Verkehrsinseln und öffentlichen FlĂ€chen.
Kisten-GÀrtnern & Rooftop Gardens: Nutzen von Innenhöfen, DÀchern und VersiegelungsflÀchen durch Hochbeete.
Initiative Essbare Stadt: Ăffentliche Beete nach dem Prinzip âPflĂŒcken erlaubtâ statt âBetreten verbotenâ (z. B. Andernach, Darmstadt).
Gemeinschafts- & KleingĂ€rten: Orte fĂŒr sozialen Austausch, Saatguttausch und gemeinsamen GemĂŒseanbau.