đ Zone 3 â Der Stadtrand & regionale Versorgungsinfrastrukturen
Zone 3 umfasst Infrastrukturen und FlĂ€chen, die wir weniger hĂ€ufig besuchen (saisonal, wöchentlich oder monatlich). Sie erfordern wenig persönliche Alltagspflege und bilden das RĂŒckgrat der regionalen Selbstversorgung und Kreislaufwirtschaft.
âPlĂ€tze in Zone 3 besuchen wir schon etwas weniger und sie machen uns auch wenig Arbeit... Zur Zone 3 zĂ€hlen auch offene WerkstĂ€tten, RepaircafĂ©s, LeihlĂ€den oder Abholstationen der solidarischen Landwirtschaft.â
â Andreas Telkemeier, Permakultur in der Stadt, S. 37
đ Die Kern-Elemente in Zone 3
Gemeinsam Risiko & Ernte teilen: Direkte Kooperation zwischen Verbrauchern und Landwirten. Die Community sichert den Hof finanziell ab und erhĂ€lt im Gegenzug wöchentlich frisches, regionales Bio-GemĂŒse.
Abholstationen im Quartier: Abholorte in der Stadt fungieren als soziale Treffpunkte zum Austausch von Rezepten und Neuigkeiten.
Repaircafés: Ehrenamtliche Treffen, bei denen defekte GegenstÀnde (Elektronik, FahrrÀder, Textilien) gemeinsam repariert werden.
Offene WerkstĂ€tten: Gemeinschaftliche Nutzung von Werkzeugen, Maschinen und Fachwissen fĂŒr DIY-Projekte.
LeihlÀden (z. B. Heinerleih in Darmstadt): GegenstÀnde, die man nur selten braucht (Bohrmaschinen, LastenrÀder, Zelte), leihen statt kaufen.
UnverpacktlĂ€den, BiolĂ€den & WochenmĂ€rkte: MĂŒllfreier Einkauf direkt vom Erzeuger.
Fairteiler (Foodsharing) & Food-Coops: Rettung ĂŒberschĂŒssiger Lebensmittel und gemeinsame GroĂbestellungen.